Chitwan und Bardia-Nationalpark: Kooperationen zwischen den Stakeholdern sorgen für ein effektives Schutzmodell

Verantwortungsbewusster und gut geführter Wildlife-Tourismus, der ein erstklassiges Erlebnis bietet und Einnahmen für Naturschutzprojekte in den Nationalparks bringt. Sowohl der Chitwan- als auch der Bardia-Nationalpark in Nepal werden effektiv von der Regierung als auch von den Tourismusunternehmen verwaltet, um ein erstklassiges Naturerlebnis zu gewährleisten, das indirekt verschiedene Naturschutzprojekte und Anti-Wilderei-Aktionen zum Schutz der Fauna und Flora in beiden Nationalparks unterstützt und finanziert. Nepal ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen der Nationalparkverwaltung und den Tourismusbetrieben ein wirksames Modell für den Naturschutz sein kann. Viele der Touristen, die die Parks besuchen, werden über die verschiedenen Naturschutzprojekte in der Region informiert und lernen sie kennen,
um dann inspiriert und motiviert den Schutz zu unterstützen.

Der Chitwan- und der Bardia-Nationalpark in Nepal sind klassische Beispiele dafür, dass ein verantwortungsvoller und gut geführter Tourismus die dortige Wildnis schützen und erhalten kann. Vor 50 Jahren gründete Jim Edwards das Wildlife-Unternehmen Tiger Tops Jungle Lodge im Herzen des Chitwan-Nationalparks. Seit der Ankunft der ersten Touristen im Jahr 1965 haben sich in Chitwan und anderen Wildnisgebieten im Süden Nepals viele weitere Unternehmen entwickelt. Die von Tiger Tops und anderen Betrieben geschaffenen Arbeitsplätze vor Ort haben die Versorgung und Erhaltung der in der Region lebenden Menschen sichergestellt. Darüber hinaus kehrt der geschätzte Tourist von einem erstklassigen Wildlife-Erlebnis in beiden Parks zurück und unterstützt damit nach seiner Rückkehr ein Naturschutzprojekt in der Region. Sowohl Chitwan als auch Bardia sind Paradebeispiele dafür, dass der von den Einheimischen geschätzte Tourismus eine wesentliche Voraussetzung für den Schutz und die Erhaltung der Wildnis ist.

Die Politiker müssen die richtigen operativen Entscheidungen treffen, um ein hervorragendes Erlebnis zu schaffen. In der Vergangenheit war die Entstehung der Nationalparks auf eine enge Zusammenarbeit zwischen den Lodges und der Regierung zurückzuführen. Wirksamer Anti-Wilderei-Patrouillen und Parkregeln wurden ermöglicht, die sowohl das Ökosystem als auch ein Ziel für Wildtiere unterstützen. Die Touristen trugen zur Finanzierung bei, und die Lodge-Betreiber trugen durch verschiedene Sozialentwicklungs- und Naturschutzprojekte zur Bildung der Einheimischen bei.

Nepal hat sich in den letzten 10 Jahren stark verändert, und mit der neuen Regierung an der Macht ist es nun eine Pflicht, dafür zu sorgen, dass das Modell erhalten bleibt und der Qualitäts-Wildtier-Tourismus gedeiht. In Zusammenarbeit mit den Nationalparks wurden einige fantastische neue Naturschutzinvestitionen und -projekte ins Leben gerufen.

Ein gutes Beispiel dafür ist das neue Hightech-Bio-Labor im äußersten Westen Nepals, das im vergangenen Februar eröffnet wurde. Das Biolabor untersucht Tigerkot und Beutetierarten, um die optimale Anzahl von Tigern im Bardia-Nationalpark zu ermitteln. Dieser kann von Touristen besichtigt werden und ist ein wichtiges Verkaufsargument für den Park. Die Art des Reisens, die der Reisende heute erlebt, ist das „Naturschutzreisen“. Die Verbindung des Reisenden mit der Natur, um zu inspirieren, anzuregen und den Naturschutz zu fördern.

Die Formel ist sehr einfach, und wenn die beiden Parteien (Regierung und Tourismusunternehmen) sich einig sind und zusammenarbeiten, dann gibt es keinen Grund,
warum das Modell nicht auf alle Parks in Asien oder Afrika übertragen werden kann, in denen es genügend Einnahmen gibt, um Naturschutzinitiativen voranzutreiben. Die Nationalparks müssen ein Umfeld schaffen, das den zahlungskräftigen Tourismus anregt, aber vor allem das Engagement der Einheimischen fördert.

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